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Aktuelles

 
 

Marktblätter – immer aktuell informiert

Die aktuellen sowie vergangenen Marktblätter des Marktes Lupburg stehen online zur Verfügung.
Alle Ausgaben sind bequem zum Nachlesen im "RIS"-Portal (Rathaus-Informations-System) hinterlegt:

Marktblatt 

Bitte beachten Sie, dass das Jahresheft des Marktblatts nicht online einsehbar, sondern nur in Papierform verfügbar ist und an alle Haushalte verteilt wurde. Bei Bedarf sind noch Exemplare im Rathaus zur Abholung vorhanden.

 

Flächenankauf im Tal der Schwarzen Laber

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Das Tal der Schwarzen Laber von Degerndorf über Eggenthal bis hin zur Landkreisgrenze bei Wieselbruck gehört sicher zu den attraktivsten Landschaften im Landkreis Neumarkt. Die weitläufigen Magerrasen an den Talhängen beeindrucken mit markanten Felsen, Wacholderheiden und Blütenreichtum. Im Talraum schlängelt sich die Schwarze Laber, gesäumt von schmalen Wiesen und Ufersäumen.

Es ist verständlich, dass sich hier Natur und Mensch gleichermaßen wohlfühlen. Und das geht hier dank guter Landschaftspflegekonzepte sowie extensiver Beweidung und Mähnutzung sehr gut zusammen.

Ein bedeutender Meilenstein für die Sicherung dieses ökologisch so wertvollen Talraums wurde jetzt mit einem großangelegten Flächenankauf mit Naturschutzmitteln erreicht. Die Marktgemeinde Lupburg erwarb hier rund 13,4 ha zusammenhängende Magerrasenflächen, aufgeteilt auf 8 Flurstücke, an den Talhängen östlich von Degerndorf.

Es ist ein Glücksfall, dass diese Flächen zum Kauf angeboten wurden und dass hier der Markt Lupburg zugriff. Denn in dem Flächenkomplex befinden sich bereits öffentliche Flächen, oft eng verzahnt mit den bisherigen Privatflächen. Durch den Flächenankauf sind jetzt ab Degerndorf talabwärts durchgängig rund 2,5 km Magerrasenhänge im Eigentum des Marktes Lupburg.

Und das ist gut für den Biotopverbund und für die Landschaftspflege. Hier gibt es nun für die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege mit Lupburg einen Ansprechpartner. Die Flächen werden im Sinne des Biotopverbunds von der Herde eines Wanderschäfers beweidet, der ungehindert über die Flächen ziehen kann. Durch Landschaftspflege, ausgeführt von örtlichen Landwirten, wurden hier bereits umfangreiche Maßnahmen zur Entbuschung und Verbindung von Weide- und Magerrasenflächen sowie zur Freistellung von Felsbereichen umgesetzt.

Um diesen umfangreichen Flächenankauf zu ermöglichen, waren auch die Fördermittel mitentscheidend. Da es sich bei diesen Talhängen um überregional bedeutsame Schwerpunktgebiete für den Arten- und Biotopschutz handelt, wird der Ankauf mit 90 % gefördert. Die Fördermittel kommen zu 50 % vom Freistaat Bayern und zu 40 % von der Europäischen Union.

Den verbleibenden Eigenanteil von 10 % übernimmt der Markt Lupburg. Damit leistet der Markt Lupburg einen wichtigen Beitrag für die Sicherung dieser einmaligen, ganz charakteristischen Jura-Landschaft. Das ist für die Lupburger ein Stück Heimat, das hier bewahrt wird. 

Aufgrund der Hochwertigkeit der Flächen hinsichtlich Ökologie und Artenvielfalt und aufgrund der Ankaufsförderung durch den Naturschutz können die Flächen nicht als Ausgleichsflächen verwendet werden.

Beeindruckend ist hier auch der Blick auf die Artenlisten. So gibt es hier etliche gefährdete oder stark gefährdete Arten (nach Rote Liste Bayern), wir z.B. bedeutende Vorkommen von Gewöhnlicher Küchenschelle, von Gewöhnlicher Katzenminze, von Gelbem Zahntrost oder vom Brand-Knabenkraut. Und wo viele Kräuter blühen, da geht es auch der Insektenwelt gut. Herausragend sind hier z.B. die Vorkommen des Thymian-Ameisenbläulings oder des Magerrasen-Perlmuttfalter.

Mit dem Flächenankauf zur Sicherung dieses einzigartigen Talraums im Tal der Schwarzen Laber bei Lupburg gewinnen also Mensch und Natur gleichermaßen.

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Von links nach rechts: Bürgermeister Manfred Hauser, Werner Thumann, Paula Ringshandl, Doreen Hapatzky, Agnes Hofmann, Katharina Bogenberger, Landrat Willibald Gailler (Fotoautor: Markus Rath)

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