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G o t t e s d i e n s t o r d n u n g  bis 14.3.2021 (nach den ...)


 

... Gedanken zum 2. Fastensonntag (Mk 9,2-10)

https://www.bibleserver.com/EU/Markus9%2C2-10

 

Vor vielen Jahren hielt ein origineller Professor, der christliche Sozialwissenschaften lehrte und darüber hinaus vielerlei „spannende“ Thesen vertrat, in einer Pfarrei unserer Diözese einen Vortrag. Irgendwie kam er in einer Ausschweifung auf das Thema „Auferstehung“. Dabei bezeichnete er den damals noch üblichen Kassettenrecorder, wenn die Redebeiträge von bereits Verstorbenen zu hören waren, als „Stimmen-Auferstehungs-Maschine“.

Irgendwie suchen wir Menschen klar zu kommen mit der Aussage aus dem Glaubensbekenntnis „Auferstehung der Toten“. Im Hinterkopf des Gekreuzigten in der Regensburger Schottenkirche St. Jakob fand man das Schmetterlingsmedallion – auch ein Versuch, Tod und Neuwerden zu deuten. Zwei Kinder unterhielten sich über einen vertrockneten Frosch: „Wenn man ihn in der Erde vergräbt und gießt, dann wird er wieder lebendig! Oder wenn man ihn umdreht!“ Kindliches Denken scheint grundlegend ein binäres, zweiteiliges Denken zu sein: Es gibt das Teil und es gibt das GegenTeil. Die Dinge, Gegenstände, Aussagen, Ideen haben immer – grundlegend gedacht – zwei Seiten. Warum denn nicht „umdrehen“, damit aus dem Tod das Leben wird?

Man steigt auf den Berg hinauf und steigt wieder herab. Man wird von einer Wolke überschattet und dann sieht man wieder den blauen Himmel. Man baut sich ein Haus oder eine Hütte und geht doch seiner Wege. Menschliches Leben, Denken, Handeln braucht die ZweiTeiligkeit, damit man in der Komplexität des Lebens, der Strukturen und Zusammenhänge nicht durchdreht, sondern durchblickt. Es ist eine Einstellungssache, wie ich alles in mir, um mich herum und in Glaubensangelegenheiten einordne. Ich selber „fahre“ mit einer einfachen, binären Betrachtungsweise nicht schlecht!

Jesus spricht zu seinen Freunden beim Abstieg von Tod und Auferstehung. Das sind zwei Teile, die zusammengehören, so wie Nacht und Tag, Dunkelheit und Licht. Da gibt es nichts zu hinterfragen, das ist einfach so. Im binären, zweiteiligen, mythischen Denken ist das so. Im Mythos werden Sachverhalte auf einfache Weise gedeutet. Dabei spielt nicht die Frage nach dem „Warum“ eine Rolle, sondern nach dem „Wozu“? Das hieße in unserem Fall: Wozu ist es dunkel? Damit es wieder hell werden kann! Wozu ist es Nacht? Damit der Tag anbrechen kann! Wozu gibt es den Tod? Damit die Auferstehung folgt. „So einfach ist das!“, würde jetzt ein guter Bekannter sagen.

Die vom Berg herabsteigenden Jünger fragen einander. Sie fragen, „was das sei: von den Toten auferstehen.“ Das hat der Evangelist Markus supertoll formuliert. Sie fragen nicht nach dem „Warum“, sondern können eher in einer herantastenden, beschreibenden, offenen Art und Weise weiterdenken – ohne eine dogmatische Lösung zu zementieren.

Vielleicht legt sich der Anfang unserer Perikope in diese offene Frage nach der Auferstehung hinein. Da wird Jesus, auf dem Berg, vor ihnen verwandelt: Überirdisch strahlendes Weiß sehen sie. Das ist das eine Teil. Das andere Teil müssen sie – einfach – dazu denken: Stockdunkelstes Schwarz! In der Spannung dieser beiden Teile braucht es etwas, damit man den Übergang vom einen zum anderen schafft. Es braucht den Elija und den Mose. Schauen wir heute nicht darauf, was wir über beide geschichtlich wissen können, schauen wir auf ihre Namen. Elija bedeutet „mein Gott ist Jahwe“ und Mose bekommt gemäß Ex 2,10 so seinen Namen: die Tochter des Pharao „nannte ihn Mose und sagte: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.“ In der Spannung zwischen Dunkel und Hell, zwischen Tod und Auferstehung kann das eine Hilfe sein:

Gott selber präzisiert seinen Wesensnamen (Jahwe) mit „Ich bin der ‚Ich-bin-da‘“ (in der Einheitsübersetzung 2016 steht nur noch „Ich bin, der ich bin.“). Es ist tröstlich in einer spannungsgeladenen Situation zu wissen, dass ich nicht allein bin, sondern ein anderer mit mir da ist. Das nimmt den Wind aus den Segeln, das entlastet, macht den Kopf frei, schützt vor dem Durchdrehen. Ein Lied von Reinhard Mey passt wunderbar dazu: https://www.youtube.com/watch?v=vKYCJ-TwnWM

Zu Elija („mein Gott ist der ‚Ich-bin-da‘“) kommt noch Mose („der aus dem Wasser Gezogene“). Unser Gott ist ein Herauszieher, ein Retter, was sich im Namen Jesus, „Gott rettet“, widerspiegelt. Das Programm Gottes ist Rettung – und Rettung spielt sich ab zwischen den beiden GegenTeilen Dunkel und Hell, Tod und Leben. Wenn wir uns das ganz tief einbilden könnten: Es gibt Hilfe, es gibt Rettung, so wie wir es in der zweiten Strophe von „Macht hoch die Tür“ singen: „Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.“ (Georg Weissel)

Ich wünsche uns allen einen gesegneten zweiten Fastensonntag in dem Bewusstsein, dass nicht wir die Welt retten müssen, wie Tim Bendzko singt („Nur noch kurz die Welt retten“), sondern Gott gerettet hat, rettet und retten wird. Ihr Thomas Brunnhuber.

 

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In dieser Woche findet die Frühjahrs-Caritashaussammlung statt.


Di. 02.03.: Dienstag der 2. Fastenwoche
17:00 in Degerndorf: Abendmesse


Mi. 03.03.: Sel. Liberat Weiß und Gefährten, Märtyrer
18:30 in Lupburg: Abendmesse


Do. 04.03.: Hl. Kasimir, Königssohn – Gebetstag um geistl. Berufe
18:00 in See: Kreuzwegandacht (Pfarrer)


Fr. 05.03.: Freitag der 2. Fastenwoche
08:30 in Lupburg: Hausfrauen- und Seniorenmesse:
18:30 in Lupburg, Pfarrkirche: Weltgebetstag der Frauen (Gestaltung: Kath. Frauenbund Lupburg) - Kollekte


Sa. 06.03.: Hl. Fridolin v. Säckingen, Mönch, Glaubensbote - 3. Fastensonntag
18:00 in Lupburg: Sonntagsvorabendmesse


Das Caritasopfer kann auch direkt überwiesen werden auf das Konto: Caritasverband Regensburg e.V. Liga-Bank Regensburg: BLZ: 75090300, Konto Nr. 1101005, BIC: GENODEF1M05


So. 07.03.: 3. Fastensonntag
09:00 in See: Sonntagsmesse


Mo. 08.03.: Hl. Johannes v. Gott, Ordensgründer


Di. 09.03.: Hl. Bruno von Querfurt, Bischof von Magdeburg und hl. Franziska von Rom, Ordensgründerin


Mi. 10.03.: Mittwoch der 3. Fastenwoche


Do. 11.03.: Donnerstag der 3. Fastenwoche


Fr. 12.03.: Freitag der 3. Fastenwoche
18:00 in Lupburg: Kreuzwegandacht (Gestaltung: Friedensgebetskreis)


Sa. 13.03.: Samstag der 3. Fastenwoche - Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus (2013) - 4. Fastensonntag (Laetare)
18:00 in See: Sonntagsvorabendmesse


So. 14.03.: 4. Fastensonntag
09:45 in Lupburg: Sonntagsmesse

 

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Bitte beachten:  Es besteht in allen Gottesdiensten die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen und die Hände zu desinfizieren. Leider ist kein Volksgesang und kein Friedensgruß per Handschlag möglich!

 

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Die Kirchenrechnungen Lupburg 2019/2020 und Kirchenrechnungen Degerndorf 2019/2020 wurden am 24.02.2021 geprüft und anerkannt. Sie liegen ab 01.03.2021 für 2 Wochen zur Einsichtnahme im Pfarramt Lupburg während der Bürozeiten auf. Wir danken Frau Michaela Gatzhammer für die Erstellung der Kirchenrechnungen.


Vorankündigung: Der Bußgottesdienst in der Fastenzeit findet am 24.03.2021 in Lupburg und am 25.03.2021 in See statt.

 

Kein Weißwurstfrühschoppen in Lupburg – aber Helfen ist immer möglich!Der Verein Schritt für Schritt – Hilfe mit System e. V. hilft den Menschen in Indien – Spendenaktion in der Fastenzeit

Wie bereits im Jahr 2020 kann auch heuer der Weißwurstfrühschoppen, der schon viele Jahre vom Sachausschuss Mission und vom Pfarrgemeinderat Lupburg am 5. Fastensonntag organisiert wird, coronabedingt nicht stattfinden. 
Der gute Erlös aus dieser Aktion, der den Pfarrangehörigen der Pfarreien Lupburg/ See durch ihren Zuspruch und ihre Spendenfreudigkeit zu verdanken ist, kam in der Regel dem gemeinnützigen Verein „Schritt für Schritt – Hilfe mit System e. V.“ 
und damit bedürftigen Familien in verschiedenen indischen Bundesstaaten zugute.
 Frau Gassner aus dem niederbayerischen Tiefenbach, die vor der Corona-Pandemie
mit ihrem Ehemann jährlich auf eigene Kosten die Projekte in Indien besucht und geprüft hat, war einige Male in der Pfarrei Lupburg und hat eindrucksvoll von der Situation in den Hilfsgebieten und den Hilfsmaßnahmen des Vereins berichtet. 
Weitere Informationen zum Verein, u. a. auch zum „Patenkinderprojekt“ finden Sie auf der Homepage des Vereins (www.wirhelfenindien.de)

Das Hauptziel des 1995 gegründeten Vereins ist es, Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen und damit den Grundstein für einen Beruf und eine Existenz außerhalb der Slums zu legen. Die Coronapandemie, die in Indien besonders stark wütet, hat den Bildungsgedanken in die zweite Reihe gerückt. Die wichtigste Aufgabe des vergangenen Jahres für den Verein war, die Hungersnot der ärmsten Familien durch die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu lindern. In den beiden Kinderheimen des Vereins sind die Kinder gut versorgt. Schwieriger ist die Lage in den Familien. Coronabedingt haben viele Väter ihre Hilfsjobs verloren. Wegen der vielen Regentage und der stürmischen See im Jahr 2020 war der Fischfang stark beeinträchtigt. Auch erkrankten viele Familien an COVID 19; einige Eltern, Großeltern und auch Kinder starben. 

Aus einem Brief von Schwester Kala, der Verbindungsfrau vor Ort zum Verein und unermüdliche Kämpferin für die Ärmsten: 
„Was Schule und Unterricht betrifft, bestehen große Probleme, die Kinder zu kontaktieren und zu unterrichten. Weder Eltern noch Kinder können sich Handys oder Computer leisten. Da gebrauchte, manchmal auch reparaturbedürftige Handys gesponsert wurden, konnte jedes Kind mit einem Handy ausgestattet werden, so dass Online-Unterricht möglich war und auch ist“.

Aufgrund dieser großen Not ist unsere Hilfe, auch wenn wir im eigenen Land von Corona nicht verschont sind, dringend notwendig. 
Der Sachausschuss Mission und der Pfarrgemeinderat Lupburg bitten daher um die Unterstützung des Vereins „Schritt für Schritt – Hilfe mit System e. V“ mit einer Geldspende.
Das Spendenkonto lautet: Katholische Kirchstiftung Lupburg, IBAN DE95 7506 9061 0004 3005 56, Verwendungszweck „Indienhilfe“; (bitte geben Sie Ihren Namen und die vollständige Adresse an, wenn Sie eine Spendenquittung wünschen!)
 Die Spendenaktion läuft während der gesamten Fastenzeit bis einschließlich 03.04.2021.

 


Die Beiträge und Spenden für das Priesterhilfswerk 2021 können bei Frau Herta Demleitner abgegeben werden.

 

Herzliche Einladung zum Friedensgebet:
Seit Januar 2015 treffen wir uns mittlerweile alle zwei Monate zum Friedensgebet. Wegen „Corona“ sind wir nicht mehr im Pfarrheim, sondern in der Kirche. In einer kleinen Gemeinschaft nehmen wir uns Zeit für das Gebet um den Frieden im Kleinen und in der Welt. Gerne dürfen Sie sich unserem Friedensgebetskreis anschließen – Sie sind herzlich willkommen.
Unser nächster Termin: Freitag, 12.03.2021, 18.00 Uhr

 

Information über die Firmung:
Aufgrund der Coronasituation wird die Firmung von 2021 auf 2022 verschoben. Es werden dann drei Jahrgänge gefirmt (das sind alle, die jetzt in der 4., 5., und 6. Klasse sind).

 

Brautleutetage 2021 für Brautpaare, die im Jahre 2021 kirchlich heiraten wollen:
Ort: Beratzhausen Pfarrheim, Falkenstraße 5

Termin: Sa. 20.03.2021
Zeit: 09.00 – 15.30 Uhr

Anmeldung: Kath. Pfarramt Beratzhausen, Tel. 09493/700
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Liebe Ministrant*innen!

Besondere Zeiten bringen besondere Maßnahmen mit sich.

Für euch gilt: Das Ministrieren bei Gottesdiensten ist momentan nicht möglich!

Sobald es eine Änderung dieser Bestimmung gibt, erfahrt ihr es sofort.

 

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Ein Hinweis für alle, die gerne per Fernseher oder Internet-Stream einen Gottesdienst mitfeiern:
 
Gottesdienst im Bayerischen Fernsehen:
Sonntag, 21.02.21
Sonntag, 21.02.21

In diesem Jahr eröffnet Misereor, das katholische We

In diesem Jahr eröffnet Misereor, das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit, die Fastenaktion mit einem Gottesdienst aus dem Mariendom zu Hildesheim. Hauptzelebrant ist der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, zusammen mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger und Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.
Coronabedingt werden darüber hinaus nur drei Gesangssolisten und drei Streicher mit Teilen aus der Missa in F von Domenico Zipoli die Feier musikalisch gestalten. Die Leitung hat Dommusikdirektor Thomas Viezens.

https://www.br.de/themen/religion/katholischer-gottesdienst-st-christoph-ingolstadt-100.html

Sonntag, 07.03.2021: Katholischer Gottesdienst aus der Pfarrei St. Christoph in Ingolstadt (10:00 bis 10:50 Uhr)

Am dritten Fastensonntag lädt die Pfarrei St. Christoph in Ingolstadt-Friedrichshofen ein, der Kraft Gottes nachzuspüren. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht das Thema "Jesus Christus Lebensquell" Der Blick richtet sich dabei auf die Quelle des Lebens, aus der unaufhörlich Liebe, Hoffnung und Kraft sprudelt. Das Motiv "Quelle des Lebens" ist in der Pfarrei seit einigen Jahren verankert, da sie sich Leitlinien mit diesem Inhalt gegeben hat. Die Leitlinien schmücken den Kirchenraum und prägen das Pfarreileben.

Pfarrer Georg Brenner wird in seiner Predigt auf diese Leitlinien eingehen und aufzeigen, wie Christus zur Lebensquelle werden kann und auch Menschen einander "Quelle des Lebens" sein können. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst mit der "Missa Dixit Maria" von Hans Leo Hassler (1564-1612). Es singt ein Doppelquartett des Kirchenchors St. Christoph unter der Leitung von Regionalkantor Christoph Hämmerl. An der Orgel begleitet Rudolf Pscherer.

 

 

Folgende Gottesdienste im ZDF beginnt um 9:30 Uhr:

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/

07.03.2021
Ingelheim
evangelisch
 
14.03.2021
Frauenfriedenskirche, Frankfurt
katholisch
 
21.03.2021
Erbach
evangelisch
 
28.03.2021
Frauenfriedenskirche, Frankfurt
katholisch

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Liebe Pfarrgemeinde, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,


Das tägliche dreimalige Gebetläuten (5.30h, 12.00h, 19.00h) ist eine alte Tradition bei uns. Dabei wird der „Engel des Herrn“ gebetet. Er erinnert daran, dass Jesus zu uns auf die Welt gekommen ist, unser Leben in Freud und tiefem Leid geteilt hat und jedem von uns stärkend nahe ist.
Greifen wir diesen schönen Brauch auf und verbinden uns beim Abendläuten im Gebet miteinander. Beten wir alleine oder zusammen mit der Familie ein Vater unser. Schließen wir alle Corona Erkrankten, die Ärzte, Pfleger sowie alle, die mit ihrer Arbeit im Supermarkt usw. das Leben aufrecht erhalten und auch unsere eigenen Anliegen mit ein.

Folgendes Coronagebet kann angefügt werden:

Gott der Menschen
Die Zeit, die wir erleben, verändert unser Leben.
Ganz Selbstverständliches kann zur Zeit nicht sein.
Wir spüren Unsicherheit und auch Angst.
Daher bitten wir Dich:
Bleibe uns nahe mit deinem Segen und Deinem Schutz.
Wir empfehlen Dir alle, die krank sind.
Wir empfehlen Dir besonders auch die, die isoliert sein müssen
in unseren Kliniken und Heimen.
Sei bei den alten Menschen und bei denen, die einsam sind.
Segne die Frauen und Männer,
die für unsere alten und kranken Menschen da sind.
Stärke uns alle in dem Vertrauen, dass Du bei uns bleibst
in guten wie in schweren Tagen.
Auf Dich setzen wir unsere Hoffnung.
In Deiner Hand sind wir geborgen.
Amen.

„Gottes Kraft geht alle Wege mit“: Gehen wir durch diese schwierige Zeit im Vertrauen auf Gott und stärken uns gegenseitig in verantwortungsbewusstem und solidarischen Denken und Tun.

Gott schütze und segne uns alle.


Hedwig Kratschmann, Pastoralreferentin

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Andacht für Angehörige, die bei der Beerdigung nicht dabei sein können

Eröffnung und Kreuzzeichen
V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.
V: Lasst uns beten zu Gott: Herr, Gott des Lebens, der Leib unseres/unserer lieben N.N. die Urne mit der Asche unseres/unserer lieben N.N. wird (jetzt in dieser Stunde) auf dem Friedhof in N.N. bestattet. So gerne wären wir jetzt dort. Wir können / dürfen es nicht. Aber in unseren Gebeten und unseren Gedanken sind wir dabei. Das was sterblich an N. war, übergeben wir der Erde, ihn / sie selbst aber legen wir in Deine Hände, lebendiger Gott.
Nimm Du unsere(n) N.N. auf in dein Licht, deine Liebe, deinen Frieden und schenke ihm / ihr Geborgenheit bei Dir. Uns aber schenke Trost und Kraft in unserer Trauer und neue Hoffnung aus dem Glauben an die Auferstehung Jesu Christi, deinen Sohn, unseren Herrn. Amen.
Voll Liebe und Dankbarkeit erinnern wir uns an die Zeit, die wir gemeinsam mit N.N. verbringen durften:
Hier kann Zeit sein, Bilder anzuschauen oder Erinnerungen und Erlebnisse zu erzählen an schöne gemeinsame Zeiten.
Danken für das, was war
DANKE ...
wie oft haben wir dir, liebe/r N.N., zu Lebzeiten dieses Wort gesagt, manchmal ganz bewusst, manchmal eher nebenbei, manchmal aus tiefer Überzeugung, manchmal eher wie eine Floskel. DANKE ...
Noch einmal wollen wir dieses Wort jetzt sagen, aber nun kommt es uns anders über die Lippen:
Danke für das, was war – was möglich war mit dir, was du uns geschenkt hast an Liebe und Geduld,
an Verständnis, Treue, Lachen, Aufmerksamkeit ...
Danke, dass du ein Stück deines Lebens mit uns geteilt hast. Danke, dass wir ein Stück unseres Lebens miteinander gehen durften.
DANKE ...
dieses Wort kommt jetzt zutiefst aus unseren Herzen.

Lesung
Aus dem Evangelium nach Johannes:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,1-6)

Verabschiedungsgebet
V: In deine Hände, gütiger Vater, befehlen wir deinen Diener / deine Dienerin N.N., gestützt auf die sichere Hoffnung, dass er / sie wie alle, die in Christus gestorben sind, mit Christus auferstehen wird.
Wir danken dir für alles Gute, mit dem du ihn / sie in seinem / ihrem irdischen Leben beschenkt hast, und für das Gute, das wir durch ihn/sie erfahren durften. Wir bitten dich, Herr: Öffne ihm / ihr die Pforten des Paradieses und gib ihm / ihr Wohnung bei dir.
Uns aber, die wir zurückbleiben, gib die Kraft, einander zu trösten mit der Botschaft des Glaubens, bis wir alle vereinst sind bei Dir, durch Christus, unseren Herrn.

Fürbitten
V: Alles, was uns in dieser Stunde bewegt, tragen wir in den Fürbitten zu Jesus Christus.
• Du hast gesagt: „Wer in mir bleibt, der bringt reiche Frucht“: Schau auf das Gute, das N.N in seinem / ihrem Leben vollbracht hat. – Herr Jesus Christus… A: Wir bitten dich, erhöre uns.
• Du hast gesagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“: Verzeihe alles, was er /sie aus Schwäche getan oder unterlassen hat. – Herr Jesus Christus… A: Wir…
• Du hast gesagt: „Wer an mich glaubt, wir nicht zugrunde gehen“: Führe N. zum ewigen Leben bei dir. – Herr Jesus Christus…
• Du hast uns aufgetragen: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“: Tröste uns durch Menschen, die uns in Liebe verbunden sind. – Herr Jesus Christus…
• Du hast uns eine Wohnung beim Vater bereitet, damit auch wir dort sind, wo du bist: Schenke uns allen eine gute Sterbestunde und das ewige Leben. – Herr Jesus Christus…

Vater unser
Lasst uns zusammen das Gebet Jesu sprechen: Vater unser …

Gebet
V: Herr, unser Gott: Vor dir sind alle Menschen lebendig, denn deine Liebe ist stärker als der Tod. Wir bitten dich: Tröste uns in den Zeiten der Trauer. Schenke uns die Kraft deiner Liebe und stärke in uns die Hoffnung auf das ewige Leben. Gemeinsam mit unserem / unserer N.N. führe auch uns einmal zur Herrlichkeit des Himmels. Durch Christus, unseren Herrn.

Mariengruß (fakultativ)
Empfehlen wir N.N. und uns selbst auch der Fürsprache der Gottesmutter Maria an, die um ihren toten Sohn getrauert hat:
Gegrüßet seist du Maria…
V: O Herr, gib N.N. die ewige Ruhe. A: Uns das ewige Licht leuchte ihm / ihr. V: Herr, lass N.N. ruhen in Frieden. A: Amen.
Segensbitte
Herr, segne unsere(n) N.N. und führe ihn / sie aus dem Tod zum Leben. Segne uns, die wir trauernd zurückbleiben und die heute nicht am Friedhof Abschied nehmen können. Stärke unser Vertrauen, dass deine Liebe alle Grenzen überwindet und wir so N.N. verbunden bleiben über den Tod hinaus. Erfülle uns mit deiner Kraft und deinem Trost. So segne uns der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

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Pfarramt Lupburg, Marktstr.24, 92331 Lupburg    
Tel. 09492/5017, Mobil 0160/1010766, Fax 09492/905245
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.lupburg.de -> Pfarreien -> Katholische Pfarrei; www.vereine-see.de
Amtsstunden: Mo. 8:30 – 9:30 (Sekr.) Mi. 17:00 – 18:00 Uhr (Pfarrer)